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XCMG XE370CA 800305455 Untere Laufrolle / Hersteller und Werk von Fahrgestellkomponenten für Schwerlastbagger / CQCTRACK / OEM-Qualität / ODM-Preis

Kurzbeschreibung:

XCMG TRACK Roller MONTAGE 
Modell XE370CA
Teilenummer 800305455 / / 800345727
Technik Schmieden
Oberflächenhärte HRC50-58Tiefe 10-12 mm
Farben Schwarz
Garantiezeit 12 Monate oder 2000 m/h, je nachdem, was zuerst eintritt
Zertifizierung ISO 9001:2015
Gewicht 80 kg
FOB-Preis FOB Hafen Xiamen US$ 25-100/Stück
Lieferzeit Innerhalb von 20 Tagen nach Vertragsabschluss
Zahlungsbedingungen T/T, L/C, Western Union
OEM/ODM Akzeptabel
Typ Fahrwerksteile für Kettenbagger
Bewegungsart Kettenbagger
Kundendienst wird angeboten Technischer Videosupport, Online-Support


Produktdetails

Produkt-Tags

XE370CA Laufrollenbaugruppe

Technisches Whitepaper

XCMG XE370CA800305455 /800345727Untere Laufrollenbaugruppe: Hochleistungs-Fahrgestellkomponenten für Raupenbagger — Hersteller & Werksdirekt (CQCTRACK / OEM-Qualität, ODM-Preis)

1. Zusammenfassung: Neudefinition des Fahrwerkstandards

Im Segment der mittelgroßen bis großen Hydraulikbagger stellt die 36-37-Tonnen-Klasse besonders hohe Anforderungen an den Einsatz. Maschinen dieser Gewichtsklasse werden in Erdbauprojekten, im Bergbau, bei der Steinbruchverladung, im Infrastrukturbau und im Fundamentaushub eingesetzt – Bereiche, in denen die Integrität des Fahrwerks die Maschinenverfügbarkeit und letztendlich die Rentabilität des Projekts maßgeblich beeinflusst. Der XCMG XE370CA gilt als Flaggschiffmodell dieser Klasse, und seine Laufrollenbaugruppe (OEM-Teilenummer)800305455) dient als wichtige lasttragende Schnittstelle zwischen der beträchtlichen Masse der Maschine und dem darunter liegenden Boden.

Dieses Dokument bietet eine umfassende technische Beschreibung des XCMG XE370CA 800305455 /800345727Die von CQC TRACK (Heli Machinery Manufacturing Co., Ltd.) hergestellte untere Laufrollenbaugruppe ist als gekapselte, dauergeschmierte Hochleistungs-Laufrolle konzipiert. Sie trägt das Betriebsgewicht der Maschine, verteilt dynamische Lasten über die Kette, gewährleistet eine präzise Kettenausrichtung bei Geradeausfahrt und Kurvenfahrten und absorbiert die ständigen Stöße, die in rauen Bau- und Bergbauumgebungen auftreten.

Was dieses Produkt grundlegend auszeichnet, ist nicht allein die Maßgenauigkeit – es ist die technische Präzision, die jeden Schritt seines Produktionszyklus durchläuft. Gefertigt in einer nach ISO 9001:2015 zertifizierten Anlage und gemäß den Richtlinien der China Quality Certification (CQC), durchläuft jede Walzenbaugruppe ein Produktionssystem, das während des gesamten Herstellungsprozesses metallurgische Integrität, Bearbeitungsgenauigkeit, gleichmäßige Wärmebehandlung und Dichtheitsprüfung sicherstellt. Der Lieferant, CQC TRACK, agiert als Direkthersteller und eliminiert so die zahlreichen Zwischenhändler, die üblicherweise die Kosten in die Höhe treiben und die Transparenz der Lieferkette beeinträchtigen.

Dieses Whitepaper richtet sich an Einkäufer, Fuhrparkwartungsingenieure und Gerätehändler. Es beginnt mit der Analyse der Host-Maschinenplattform und der Identifizierung von Teilenummern, geht dann auf eine umfassende technische Dekonstruktion, Materialspezifikationen und Qualitätssicherungsrahmen ein und schließt mit den Vorteilen der Lieferkette, die sich aus dem Fertigungsmodell „OEM-Qualität / ODM-Preis“ ergeben.

2. Die XCMG XE370CA Host-Maschine: Technischer Plattformüberblick

2.1 Maschinenklassifizierung und Betriebsprofil

Der XCMG XE370CA ist ein hydraulischer Raupenbagger der 36-37-Tonnen-Klasse – eine Maschine, die sich als einer der beliebtesten 40-Tonnen-Bagger aus dem chinesischen Schwermaschinensektor etabliert hat. Er wurde für die optimale Kombination aus Leistung, Langlebigkeit und Kraftstoffeffizienz entwickelt und eignet sich daher besonders für Erdbauarbeiten, Bergbau, Tunnelbau, kommunale Infrastruktur, Straßen- und Brückenbau, Hafenbau und andere anspruchsvolle Anwendungen.

Die Maschine verfügt über ein nahtlos integriertes Hydrauliksystem, das optimale Leistung bei hocheffizienten und anspruchsvollen Einsätzen gewährleistet. Wichtige Strukturbauteile sind aus importiertem, hochfestem und verschleißfestem Stahl gefertigt, was die Anpassungsfähigkeit der Maschine an raue Arbeitsbedingungen erhöht.

2.2 Spezifikationen für Antriebsstrang und Hydrauliksystem

Der XE370CA wird vom ISUZU AA-6HK1XQP Dieselmotor angetrieben, einem Sechszylinder-Viertakt-Turbomotor mit Direkteinspritzung, Wasserkühlung und Ladeluftkühlung. Zu den wichtigsten Motorparametern gehören:

Parameter Spezifikation
Nennleistung 190,5 kW bei 2.000 U/min
Maximales Drehmoment 872,8 N·m bei 1700 U/min
Verschiebung 7,79 l
Zylinder 6
Kraftstofftankkapazität 630 L

Das Hydrauliksystem verfügt über zwei Kolbenhauptpumpen mit einer kombinierten Fördermenge von 2 × 320 l/min – eine beachtliche Förderleistung, die die gleichzeitige und schnelle Betätigung der Grab-, Schwenk- und Fahrfunktionen ermöglicht. Die Drücke der Hauptsicherheitsventile sind auf 31,5 MPa / 34,3 MPa eingestellt, wobei das Fahrsystem mit 34,3 MPa und das Schwenksystem mit 27,5 MPa arbeitet. Das Pilotsystem hält den Druck bei 3,9 MPa.

2.3 Maschinengewicht und Fahrwerksbelastung im Kontext

Das Betriebsgewicht des XE370CA ist in verschiedenen Quellen dokumentiert, wobei geringfügige Abweichungen auf Konfigurationsunterschiede zurückzuführen sind. Die Standardangabe beträgt 36.600 kg (ca. 80.689 lb), wobei bestimmte regionale Varianten mit zusätzlichen Gegengewichten oder größeren Schaufeln ein Gewicht von 38.500 kg aufweisen. Das Schaufelvolumen liegt standardmäßig zwischen 1,4 und 1,8 m³, optional ist in bestimmten Konfigurationen ein Volumen von 2,3 m³ erhältlich.

Aus Sicht der Fahrwerkskonstruktion ergibt sich aus dem Verhältnis von Maschinengewicht zu Bodenkontaktfläche ein Bodendruck von 66,6 kPa – ein Wert, der die Belastung pro Flächeneinheit definiert, der das gesamte Fahrwerkssystem standhalten muss. Die Maschine erreicht eine Steigfähigkeit von ≥ 35 Grad und kann somit auch Hänge befahren, die erhebliche Seitenschubkräfte auf die unteren Laufrollenflansche ausüben.

Die maximale Zugkraft beträgt 285 kN, während die Grabkraft der Schaufel je nach Konfiguration und Messmethode 242–263 kN erreicht. Diese Kräfte erzeugen erhebliche dynamische Belastungen, die über die Ketten auf die Laufrollen übertragen werden, insbesondere bei aggressiven Grabvorgängen und gegenläufigen Drehmanövern.

2.4 Fahrwerksabmessungen

Die Abmessungen des Fahrwerks des XE370CA definieren den räumlichen Rahmen, innerhalb dessen die untere Laufrollenbaugruppe der Kette arbeiten muss. Zu den kritischen Parametern gehören:

Parameter Wert (mm)
Gesamtlänge der Strecke 5.035
Radstand (Spurweite auf dem Boden) 4.040
Spurweite 2.590
Breite des Laufschuhs 600
Gesamtbreite des Chassis 3.190
Mindestbodenfreiheit 500

Der Radstand von 4.040 mm – der Abstand zwischen der Mittellinie des vorderen Leitrads und der Mittellinie des hinteren Kettenrads – bestimmt den Abstand zwischen den Laufrollen am Fahrwerksrahmen. Die Spurweite von 2.590 mm legt den seitlichen Abstand zwischen den linken und rechten Ketten fest, der zusammen mit dem Schwerpunkt der Maschine den Rollstabilitätsbereich und die Seitenbelastung definiert, der jeder Laufrollenflansch standhalten muss.

Die 600 mm breite Kettenplatte bietet eine große Auflagefläche, die den Bodendruck reduziert, aber gleichzeitig die seitliche Hebelwirkung auf die Laufrollenflansche erhöht, wenn die Maschine an Hängen entlangfährt oder gegenläufige Kurven ausführt. Der Zusammenhang zwischen diesen Abmessungen und den Anforderungen an die Laufrollenkonstruktion wird im Abschnitt zur technischen Analyse genauer erläutert.

3. Produktidentifizierung und Querverweise

3.1 Primäre OEM-Teilenummer

Im Mittelpunkt dieses technischen Dokuments steht die untere Laufrollenbaugruppe XCMG 800305455 800345727. Diese Teilenummer bezeichnet die komplette untere Laufrolle – in der Fachsprache auch als untere Laufrolle, Laufrollenbaugruppe, untere Tragrolle oder Fahrgestellstützrolle bekannt –, die ursprünglich für den Hydraulikbagger XCMG XE370CA entwickelt wurde.

Die Teilenummer 800305455 ist die offizielle OEM-Bezeichnung. Diese Nummer muss in allen Beschaffungsunterlagen, Wartungsaufzeichnungen und Teilekatalogen angegeben werden, um eine korrekte Zuordnung zu gewährleisten. Die Baugruppe ist für den direkten mechanischen Austausch im Verhältnis 1:1 mit dem Originalbauteil ausgelegt und erfordert keine Modifikationen an den Befestigungspunkten des Kettenrahmens, den Wellenausrichtungsbohrungen oder den Befestigungspunkten.

3.2 Kontext des Fahrwerksystems

Das Fahrwerk des XCMG XE370CA ist in der offiziellen XCMG-Teiledokumentation als Baugruppe unter der Fahrwerksbaugruppe (312600163) aufgeführt. Innerhalb dieser Baugruppe bildet die Kette (800305454) zusammen mit den unteren Laufrollen das komplette Kettenantriebssystem. Die untere Laufrollenbaugruppe 800305455 ist somit eine Komponente dieses größeren Fahrwerksystems und interagiert direkt mit der Kette 800305454 und den Sattelbefestigungen des Kettenrahmens.

3.3 Lieferantenmarke und Zertifizierungen

Der Lieferant dieser Baugruppe ist CQC TRACK (Heli Machinery Manufacturing Co., Ltd.), ein in Quanzhou, China, ansässiger Hersteller, der sich auf Fahrwerkskomponenten für Bagger und Bulldozer spezialisiert hat. Das Produktportfolio umfasst Laufrollen, Stützrollen, Kettenräder, Leitrollen, Kettenketten und Kettenplatten. Die Produktionsstätte ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert und unterliegt der CQC-Produktzertifizierung. Dies gewährleistet eine doppelte Qualitätssicherung, die viele andere Zulieferer nicht bieten.

Die Marke des Anbieters – CQCTRACK – positioniert sich im globalen Markt für Baumaschinenteile als Lieferant von Fahrwerkskomponenten in Erstausrüsterqualität. Durch den direkten Bezug ab Werk entfallen mehrere Vertriebsstufen, wodurch sowohl OEM-Qualitätsstandards als auch ODM-Preisstrukturen ermöglicht werden, die die Gesamtbetriebskosten für Flottenbetreiber senken.

4. Technische Dekonstruktion: Anatomie der unteren Rollenbaugruppe 800305455

Die untere Laufrollenbaugruppe ist eine präzisionsgefertigte Verbundeinheit, die aus mehreren interagierenden Teilsystemen besteht. Die Materialauswahl, die Fertigungsmethoden und die Maßtoleranzen jedes Teilsystems müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um die Leistungsanforderungen der 36,6 Tonnen schweren Hauptmaschine zu erfüllen. In den folgenden Abschnitten wird die Funktion jeder Komponente innerhalb der Baugruppe detailliert analysiert.

4.1 Rollenmantel- und Flanschsystem

Funktion: Die Laufrollenhülle bildet die primäre Kontaktfläche zu den Kettenbuchsen und über diese zum Untergrund. Sie rotiert während der Fahrt um die feststehende Welle, und ihre äußere Lauffläche steht in ständigem Gleit- und Rollkontakt mit abrasiven Materialien.

Materialauswahl: Die Walzenhülle wird präzisionsgeschmiedet aus einem kundenspezifischen mikrolegierten Borstahl, typischerweise aus den Sorten 40MnB oder 50Mn. Borzusätze verbessern die Härtbarkeit und ermöglichen so durchgehärtete Wandstärken selbst bei den für eine 36–37 Tonnen schwere Bodenwalze typischen großen Querschnitten. Das Schmieden – im Gegensatz zum Gießen – richtet die Faserrichtung des Metalls entlang der Hauptspannungsachsen des Bauteils aus. Dadurch wird eine gerichtete Festigkeit erzielt, die mit Gussteilen nicht erreicht werden kann, und eine überlegene Beständigkeit gegen Stoßbelastung und Ermüdungsrissausbreitung erreicht.

Flanschkonfiguration: Die Laufrollenhülle verfügt über integrierte Doppelflansche – eine Konstruktionsentscheidung, die den seitlichen Belastungsanforderungen im Einsatzbereich des XE370CA Rechnung trägt. Diese Flansche sind präzisionsgefertigt und weisen spezifische Höhen und Stärken auf, die den Kontakt mit den inneren Kettengliedern der Raupenkette gewährleisten. Die Doppelflanschkonstruktion verhindert ein seitliches Abrutschen der Raupenkette von der Laufrolle bei Kurvenfahrten des Baggers, Fahrten an Hängen oder auf unebenem Gelände.

Im Kontext der XE370CA mit ihrer Spurweite von 2.590 mm und einem Bodendruck von 66,6 kPa können die beim Wenden gegenläufigen Kräfte erheblich sein. Die Doppelflanschkonstruktion dient speziell der Gewährleistung einer positiven Seitenführung, um Entgleisungen zu verhindern. Diese können umfangreiche Schäden an Kettenrädern, Leitrollen und Gleisrahmen verursachen und erhebliche Sicherheitsrisiken auf Baustellen darstellen.

Fertigungsintegrität: Der Schmiedeprozess gewährleistet eine gleichmäßige Wandstärke im Übergangsbereich zwischen Flansch und Mantel ohne Spannungsspitzen, die unter zyklischer Belastung als Ausgangspunkte für Risse dienen könnten. Nach dem Schmieden und der Vorbearbeitung durchläuft der Mantel mehrere Wärmebehandlungsstufen – detailliert in Abschnitt 5 beschrieben –, um die erforderliche Kombination aus Oberflächenhärte und Kernzähigkeit zu erzielen.

4.2 Zentralschacht

Funktion: Die Welle bildet den festen Kern der gesamten Baugruppe. Sie dreht sich im Betrieb nicht; stattdessen rotiert die Rollenschale über dazwischenliegende Lagerbuchsen um die Welle. Die Welle verteilt die Lastkräfte gleichmäßig über ihre Länge und dient als Befestigungsfläche, um die Rollenbaugruppe am Laufrahmen zu fixieren.

Werkstoffauswahl: Die Welle wird aus vergütetem legiertem Stahl, typischerweise der Legierung 42CrMo, gefertigt. Diese Chrom-Molybdän-Legierung bietet ein optimales Verhältnis von Zugfestigkeit, Dauerfestigkeit und Zähigkeit – Eigenschaften, die für ein Bauteil unerlässlich sind, das sowohl hohen statischen Belastungen als auch wiederholten Stoßzyklen standhalten muss, ohne sich zu verformen oder zu brechen.

Anforderungen an die Oberflächenbeschaffenheit: Die Wellenzapfen werden präzisionsgeschliffen und weisen eine Oberflächengüte im Ra-Mikrometerbereich auf. Diese Oberflächenqualität ist nicht nur optisch wichtig, sondern reduziert direkt die Reibungskoeffizienten an den Lagerkontaktflächen und gewährleistet eine gleichmäßige Schmierfilmbildung unter Last. Eine raue Wellenoberfläche führt zu Abrieb an der Lagerbuchse, wodurch Abriebpartikel entstehen, die den Schmierstoff verunreinigen und den Verschleiß der Dichtung beschleunigen.

Montagekonfiguration: Die Wellenenden verfügen über Auflageflächen oder Bolzenbohrungen, die die Rollenbaugruppe mittels gehärteter Sicherungsbolzen an den Sattelhalterungen des Laufrahmens befestigen. Diese Montageflächen gewährleisten eine präzise axiale Positionierung und verhindern eine Verdrehung der Welle relativ zum Laufrahmen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Relativbewegungen an der Schnittstelle zwischen Rollengehäuse, Buchse und Welle erfolgen.

4.3 Lagerbuchsensystem

Funktion: Die Lagerbuchse bildet die entscheidende Schnittstelle zwischen dem rotierenden Wälzkörper und der stationären Welle. Sie muss die Drehbewegung aufnehmen und gleichzeitig hohe Radialkräfte vom Wälzkörper auf die Welle übertragen, ohne übermäßige Reibung, Verschleiß oder Lagerspiel zu verursachen.

Materialauswahl: Die Buchse wird aus Sinterbronze oder speziellen Zinnbronze-Legierungen gefertigt. Diese Werkstoffe werden aufgrund ihres optimalen Verhältnisses von Druckfestigkeit, Einbettbarkeit (der Fähigkeit, kleine Fremdpartikel aufzunehmen, ohne die Wellenoberfläche zu beschädigen) und Anpassungsfähigkeit bei geringfügigen Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse ausgewählt. Die Porosität der Sinterbronze dient zudem als Schmierstoffreservoir und hält Öl in ihrer Mikrostruktur zurück, um die Schmierung beim Anlauf und bei kurzzeitigem Ölmangel aufrechtzuerhalten.

Spielkontrolle: Der Innendurchmesser der Buchse wird so bearbeitet, dass ein kontrolliertes Laufspiel mit dem Wellenzapfen entsteht, typischerweise im Bereich von 0,08 bis 0,15 mm. Dieses Spiel ermöglicht die Ausbildung eines Schmierfilms und verhindert gleichzeitig übermäßiges Radialspiel, das dazu führen würde, dass die Wälzkörperschale unter dynamischer Belastung auf die Welle aufschlägt – ein Ereignis, das beide Komponenten schnell verschleißen würde.

Schmiermerkmale: Die Buchse verfügt über in ihre Innenfläche eingearbeitete Ölnuten bzw. -kanäle. Diese Kanäle leiten den Schmierstofffluss über die gesamte Lagerfläche und gewährleisten so, dass das Öl die gesamte Breite der Kontaktzone erreicht. Bei der Montage wird die Buchse mit kontrollierter Presspassung in die Wälzkörperbohrung eingepresst. Anschließend wird die Baugruppe über eine verschlossene Öffnung mit Öl befüllt, wodurch eine wartungsfreie, lebensdauergeschmierte Konfiguration entsteht.

4.4 Konfiguration mit schwimmender Dichtung

Funktion: Das Dichtungssystem ist wohl der wichtigste Leistungsfaktor bei den unteren Laufrollen von Baggern. Eindringender Schlamm, Wasser, Quarzstaub oder abrasive Partikel führen zu schnellem Buchsenverschleiß, Wellenbeschädigung, Schmierstoffverunreinigung und schließlich zum Festfressen der Baugruppe. Die XE370CA, die häufig im Bergbau und Erdbau eingesetzt wird, arbeitet in Umgebungen, in denen feine abrasive Partikel allgegenwärtig sind.

Dichtungsdesign – Doppelte schwimmende Öldichtungskonfiguration: Die Baugruppe 800305455 verwendet eine doppelte schwimmende Öldichtungskonfiguration – ein Ansatz, der sich in Fahrwerksanwendungen für Bau- und Landmaschinen aufgrund seiner Langlebigkeit in kontaminierten Umgebungen weithin bewährt hat.

Die schwimmende Dichtung besteht aus zwei Hauptelementen, die gegenläufig wirken:

  • Metalldichtring: Hergestellt aus einer hochchromhaltigen Legierung, die auf eine Oberflächenhärte von HRC 55–65 gehärtet wurde. Die Dichtflächen werden während der Fertigung auf spiegelglatte Oberfläche geläppt, wodurch eine präzise Dichtung mit minimalem Leckagepotenzial und hoher Verschleißfestigkeit entsteht.
  • Synthetischer Gummi-O-Ring: Er erzeugt die axiale Federkraft, die den Anpressdruck der Dichtflächen auch bei fortschreitendem Verschleiß über Tausende von Betriebsstunden aufrechterhält. Der O-Ring sitzt in einer Nut hinter jedem metallischen Dichtring, und seine elastische Verformung übt eine gleichmäßige Kraft aus, um den Kontakt der Dichtflächen zu gewährleisten.

Zwei Dichtringe sind paarweise gegenüberliegend angeordnet, wobei ihre überlappten Dichtflächen aneinanderliegen. Die O-Ringe erzeugen die axiale Federkraft, die den Anpressdruck der Dichtflächen aufrechterhält. Bei Rotation der Walze können sich die Dichtringe radial bewegen, um geringfügige Wellenfluchtungsfehler oder Wärmeausdehnungen auszugleichen – daher die Bezeichnung „schwimmende“ Dichtung. Diese Bewegungsfreiheit macht die Konstruktion besonders widerstandsfähig gegenüber Stoßbelastungen und Rahmenverwindungen, die beim Baggerbetrieb auftreten.

Äußerer Schutz: Die Dichtungseinheit ist zusätzlich durch eine äußere Schmutzabweiserlippe am Dichtungsgehäuse geschützt. Diese Lippe lenkt größere Verunreinigungen von den Dichtflächen ab, bevor diese die empfindliche Kontaktfläche zwischen den überlappten Metallringen erreichen können.

Werkseitige Dichtheitsprüfung: Nach der Montage wird jede Walze mit Schmierstoff befüllt und einer Druckdichtigkeitsprüfung unterzogen. Der Ölraum wird mit Druckluft auf ca. 0,4 MPa beaufschlagt, und die gesamte Baugruppe wird in Wasser getaucht, um die Blasenbildung auszuschließen. Dieser Test gewährleistet, dass das Gerät das Werk mit einer nachweislich kontaminationsfreien Dichtung verlässt – ein entscheidendes Qualitätsmerkmal, das die CQC TRACK-Produktion von weniger strengen Alternativen auf dem Ersatzteilmarkt unterscheidet.

4.5 Endabdeckungen und Halteelemente

Funktion: Die Endkappen verschließen die Enden der Rollengehäuse, halten die Gleitringdichtungen in der korrekten axialen Position und dienen als Befestigungsflächen für die Haltebolzen. Sie bilden außerdem eine äußere Barriere, die verhindert, dass grobe Verunreinigungen die Dichtflächen erreichen.

Konstruktionsmerkmale: Die Enddeckel sind aus gehärtetem Stahl gefertigt und verfügen über eine Geometrie zur Ableitung von Fremdkörpern von den Dichtflächen. Schmiernippel oder Gewindeeinfüllstutzen befinden sich üblicherweise an einem Enddeckel und ermöglichen die Erstbefüllung mit Schmierstoff während der Montage. Je nach Kundenspezifikation bieten einige Varianten eine Vorrichtung zum regelmäßigen Nachfüllen, während andere als wartungsfreie Ausführungen ohne Nachfüllen vor Ort ausgeführt sind.

Befestigungsspezifikationen: Die Enddeckel werden mit hochfesten Befestigungselementen und kontrollierten Drehmomentvorgaben gesichert. Lose oder unzureichend angezogene Befestigungselemente können axiale Bewegungen ermöglichen, die den Dichtungsdruck beeinträchtigen und zu vorzeitigem Austreten von Flüssigkeiten und Verunreinigungen führen.

5. Materialwissenschaft und Wärmebehandlungsprotokoll

Die Werkstoffmetallurgie ist der entscheidende Unterschied zwischen hochwertigen Laufrollen und Standardersatzteilen. Die Baugruppe 800305455 verwendet einen abgestuften Werkstoff und ein Wärmebehandlungsverfahren, das speziell auf die Belastungs- und Verschleißbedingungen der 36,6-Tonnen-Gewichtsklasse des XE370CA und dessen typische Einsatzumgebungen abgestimmt ist.

5.1 Spezifikation des Basismaterials

Die Walzenhülle wird aus einem mikrolegierten Borstahl der 40MnB- oder 50Mn-Familien gefertigt. Borzusätze verbessern die Härtbarkeit und ermöglichen so ein gleichmäßiges Härteprofil, selbst bei den für Bagger-Unterlaufrollen typischen hohen Querschnitten. Die Chrom-Mangan-Legierungsmatrix bietet hohe Verschleißfestigkeit und Schlagzähigkeit über einen weiten Temperaturbereich und eignet sich sowohl für den Einsatz in Steinbrüchen mit Umgebungstemperaturen über 40 °C als auch für den Einsatz in kalten Winterregionen mit Temperaturen unter -15 °C.

Die zentrale Welle ist aus legiertem Stahl der Güteklasse 42CrMo gefertigt. Diese Chrom-Molybdän-Legierung bietet eine hohe Zugfestigkeit – typischerweise über 1.000 MPa nach der Wärmebehandlung – kombiniert mit guter Zähigkeit und Dauerfestigkeit. Die Zusammensetzung umfasst ca. 0,38–0,45 % Kohlenstoff, 0,9–1,2 % Chrom und 0,15–0,30 % Molybdän und gewährleistet die erforderliche Festigkeit, um die strukturelle Integrität unter der maximalen Zugkraft des XE370CA von 285 kN aufrechtzuerhalten.

5.2 Wärmebehandlungsverfahren – Abschrecken und Anlassen

Nach dem Schmieden und der Vorbearbeitung wird die Walzenhülle gehärtet und angelassen (Q&T) – ein zweistufiger thermischer Prozess, der die mechanischen Grundeigenschaften des Bauteils festlegt:

  • Austenitisieren: Das Bauteil wird auf Temperaturen über 850°C erhitzt, wodurch sich das Mikrogefüge in Austenit umwandelt.
  • Abschrecken: Das Bauteil wird in Öl oder einem Polymermedium rasch abgekühlt, wodurch sich der Austenit in Martensit umwandelt – ein hartes, festes, aber sprödes Gefüge. Die Abkühlgeschwindigkeit wird präzise gesteuert, um Verformungen oder Risse zu vermeiden, insbesondere in den Flanschbereichen, wo Geometrieübergänge zu Spannungskonzentrationen führen.
  • Anlassen: Das abgeschreckte Bauteil wird auf eine mittlere Temperatur (typischerweise 400–600 °C) wiedererhitzt, wodurch innere Spannungen abgebaut und gleichzeitig eine hohe Härte erhalten bleibt. Die Anlasstemperatur wird anhand des erforderlichen Verhältnisses von Härte (Verschleißfestigkeit) und Zähigkeit (Schlagzähigkeit) gewählt.

5.3 Oberflächeninduktionshärtung

Nach dem Härten und Anlassen wird die Walzenhülle einer mittelfrequenten Induktionshärtung unterzogen, die lokal an den Flanschflächen und der Lauffläche der Lauffläche angewendet wird. Diese Zweizonen-Härtungsstrategie ist von entscheidender Bedeutung:

  • Beim Induktionshärtungsverfahren wird die Oberfläche des Bauteils mithilfe einer elektromagnetischen Spule schnell erhitzt und anschließend sofort abgeschreckt. Dadurch wird die Verschleißzone selektiv gehärtet, während das Kerngefüge unbeeinflusst bleibt.
  • Die Härtetiefe wird für anspruchsvolle Anwendungen dieser Klasse auf 8–12 mm kontrolliert. Diese Tiefe übertrifft die üblichen Spezifikationen im Ersatzteilmarkt deutlich und gewährleistet, dass die verschleißfeste Zone auch nach Tausenden von Betriebsstunden mit abrasivem Kontakt zu den Kettenbuchsen intakt bleibt.
  • Die Oberflächenhärte nach der Induktionshärtung erreicht HRC 52–58, wodurch die Verschleißfestigkeit gegenüber abrasivem Siliziumdioxid, Gesteinsfeinanteilen und Bauschutt, die ständig mit der Walzoberfläche in Kontakt kommen, direkt verbessert wird.

5.4 Erhalt der Kernzähigkeit

Der Kern der Rollenschale, der von der Induktionshärtung unbeeinflusst bleibt, weist eine Härte im Bereich von HRC 28–35 auf. Diese geringere Härte korrespondiert mit einer deutlich höheren Zähigkeit, wodurch der Kern Stoßbelastungen absorbieren kann, ohne zu brechen. Diese Kombination aus Kern und Zähigkeit ist kein Zufall: Eine übermäßig harte, spröde Rolle würde bei einem Aufprall des voll beladenen XE370CA auf ein vergrabenes Gestein oder beim Überfahren einer scharfen Kante ein katastrophales Versagen verursachen.

Durch die Wärmebehandlung der Welle wird in den Kontaktzonen der Lagerzapfen eine Oberflächenhärte von HRC 48–55 erreicht, während der Kern eine Härte von HRC 30 oder höher beibehält. Dadurch wird sichergestellt, dass die Welle unter maximalen Stoßbelastungen weder Biegung noch Bruch widersteht, aber an der Lagerschnittstelle keinem übermäßigen Verschleiß unterliegt.

5.5 Begründung für die Härtetiefe

Die gewählte Härtetiefe von 8–12 mm ist nicht willkürlich. Umfangreiche Verschleißtests an Baggern der 36–37-Tonnen-Klasse haben gezeigt, dass Härtetiefen unter 6 mm unter abrasiven Bedingungen vorzeitig abnutzen. Anschließend beschleunigt das weichere Kernmaterial den Verschleiß exponentiell. Die Spezifikation von 8–12 mm gewährleistet, dass die gehärtete Schicht über den größten Teil der Lebensdauer der Walze erhalten bleibt. Diese erhöhte Härtetiefe führt direkt zu einer längeren Betriebsdauer, bevor die Walze die Verschleißgrenze erreicht.

Zum Vergleich: Branchenzahlen legen nahe, dass der Bereich von 6–12 mm die meisten Anwendungen für Schwerlastbagger abdeckt, wobei Varianten speziell für den Bergbau eher im tieferen Bereich eingesetzt werden. Die Kettenbaugruppe CQC TRACK 800305455 ist im tieferen Bereich dieses Spektrums spezifiziert, was ihren vorgesehenen Einsatz in anspruchsvollen Erdbewegungs- und Steinbruchumgebungen widerspiegelt.

6. Betriebliche Funktionen und mechanische Anforderungen

6.1 Primäre Lastaufnahme

Die Laufrolle ist ein Hauptlaststützpunkt im Fahrwerk des XE370CA. Das Maschinengewicht von 36,6 Tonnen, zuzüglich dynamischer Belastungen durch Grabkräfte, Schwenkbeschleunigung des Auslegers und Aufprallereignisse, verteilt sich auf die Laufrollen beider Maschinenseiten. Während der Fahrt trägt jede Laufrolle nacheinander einen Teil dieser Last, während sie unter dem Kettenrahmen hindurchläuft.

Die Lauffläche der Laufrolle bildet die direkte Kontaktfläche zu den Kettenbuchsen. Bei jeder Umdrehung der Kette berühren und rollen die Buchsen über die gehärtete Laufrollenoberfläche. Dabei setzen sich unweigerlich Abriebpartikel zwischen diesen beweglichen Flächen fest. Die induktionsgehärtete Laufrollenoberfläche widersteht diesem Dreikörperabrieb und verlängert so die Zeit bis zu einer messbaren Reduzierung des Laufflächendurchmessers.

Aus technischer Sicht ist der Durchmesser der Laufrollenschale – obwohl in der aktuellen Spezifikation nicht angegeben – entscheidend für die Geometrie des Kettensystems. Eine verschlissene Laufrollenschale mit reduziertem Durchmesser verändert die Geometrie des Kettenverlaufs, beeinflusst die Kettenspannungsverteilung und kann zu ungleichmäßigem Verschleiß der Fahrwerkskomponenten führen.

6.2 Gleisausrichtung und -führung

Die unteren Laufrollen sorgen für eine kontinuierliche seitliche Führung der Ketten. Die Doppelflansche jeder Laufrolle fixieren die inneren Kettenglieder und begrenzen so die seitliche Bewegung innerhalb der vorgegebenen Toleranzen. Diese Führungsfunktion ist besonders wichtig für den XE370CA, der in Anwendungen eingesetzt wird, bei denen Hangfahrten und aggressive Kurvenfahrten zum Alltag gehören.

Bei gegenläufigen Kurvenfahrten – einem Manöver, bei dem der Bagger auf einer Kette dreht, während die andere vorwärts fährt – können die Seitenkräfte auf die Ketten die statische Gewichtsverteilung der Maschine deutlich überschreiten. Ohne eine korrekte Spurkranzführung können diese Seitenkräfte die Kette von den Laufrollen lösen und eine Entgleisung verursachen. Entgleisungen können Kettenrad, Leitrad, Kette und Kettenrahmen beschädigen und stellen zudem eine erhebliche Gefahr für das in der Nähe befindliche Personal dar.

Die Doppelflanschkonstruktion der Baugruppe 800305455 gewährleistet einen sicheren Kettenhalt unter allen Betriebsbedingungen, einschließlich der maximalen Steigfähigkeit der Trägermaschine von 35 Grad. Die Flansche sind in Größe und Form an die Geometrie der inneren Kettenglieder angepasst, sodass die Kette auch bei hohen Seitenkräften sicher auf der Laufrolle sitzt.

6.3 Gleisdurchhangmanagement

Der Kettendurchhang – das kontrollierte Absacken der Kette zwischen vorderem Leitrad und hinterem Kettenrad – ist entscheidend für die Lebensdauer des Fahrwerks und die Leistungsfähigkeit der Maschine. Das Kettensystem des XCMG XE370CA verfügt über einen hydraulischen Kettenspanner, der die korrekte Kettenspannung gewährleistet. Zu geringer Durchhang führt dazu, dass die Kette während der Fahrt gegen den Kettenrahmen schlägt, was Geräusche, Vibrationen und beschleunigten Verschleiß verursacht. Zu geringer Durchhang erhöht den Rollwiderstand, verringert die Kraftstoffeffizienz, belastet den Endantrieb übermäßig und beschleunigt den Verschleiß der Kettenlager.

Jede Laufrolle dient als lokaler Stützpunkt und trägt zum Gesamtdurchhangprofil der Kette bei. Funktionierende Laufrollen gewährleisten die korrekte vertikale Position der Kette und somit eine dem Konstruktionsplan entsprechende Durchhangverteilung zwischen Leitrad, Laufrollen und Kettenrad. Verschleiß oder festsitzende Laufrollen stören diese Durchhangverteilung und verursachen lokale Spannungsschwankungen, die den Verschleiß bestimmter Bauteile beschleunigen.

6.4 Stoßdämpfung

Die untere Laufrolle der Kette absorbiert und dämpft Stöße, die vom Boden über die Kette auf das Fahrgestell der Maschine übertragen werden. Beim Überfahren von unebenem Gelände, Steinen oder Bordsteinen und Hindernissen wirken die Laufrollen als Stoßdämpfer. Die schwimmende Dichtung ermöglicht ein radiales Spiel von typischerweise 1–3 mm und bietet so eine Nachgiebigkeit, die das Lagersystem vor Stoßbelastungen schützt.

Die hohe Zähigkeit der Rollenhülle (HRC 28–35) und der Welle (HRC 30 oder höher) sorgt für zusätzliche Stoßdämpfung. Insbesondere die Welle muss einer Biegung unter Stoßbelastungen widerstehen, die zu einer Fehlausrichtung der Lagerflächen oder einer Verschiebung der Rolle relativ zum Laufrahmen führen könnten.

7. Rahmenwerk für Qualitätssicherung und Zertifizierung

7.1 ISO 9001:2015-Zertifizierung

Der Produktionsstandort ist nach ISO 9001:2015 für alle Produktionsaktivitäten zertifiziert. Diese Zertifizierung erfordert dokumentierte Qualitätsmanagementsysteme, die Folgendes regeln:

  • Qualifizierung der Rohstofflieferanten und Wareneingangsprüfung
  • Prüfprotokolle für die prozessbegleitende Inspektion in jeder Fertigungsphase
  • Verfahren zur Bearbeitung von Abweichungen und zur Durchführung von Korrekturmaßnahmen
  • Kalibrierung und Wartung von Prüf- und Testgeräten
  • Kennzahlen zur kontinuierlichen Verbesserung und Managementbewertungszyklen
  • Auditbereitschaft und regelmäßige Überprüfung durch Dritte

Für die untere Walzenbaugruppe 800305455 stellt die ISO 9001:2015-Zertifizierung sicher, dass die Produktionsumgebung kontrolliert wird, die Prozesse dokumentiert werden und Abweichungen vom Standard systematisch – und nicht ad hoc – erfasst und behoben werden.

7.2 CQC-Produktzertifizierung

Neben der ISO-Systemzertifizierung verfügt die Baugruppe über die CQC-Produktzertifizierung des China Quality Certification Center. CQC ist ein freiwilliges Produktzertifizierungszeichen, das die Einhaltung der chinesischen nationalen Normen für Qualität, Sicherheit und Leistung von Industriekomponenten bestätigt. Der Zertifizierungsprozess umfasst Folgendes:

  • Typprüfung: Erste Prüfung von Produktionsmustern zur Überprüfung der Einhaltung aller geltenden Normen
  • Werksinspektion: Regelmäßige Überprüfungen der Produktionsstätten zur Sicherstellung der fortlaufenden Einhaltung der Vorschriften.
  • Produktüberwachung: Laufende Prüfung von Stichproben aus Produktionschargen zur Erkennung etwaiger Qualitätsminderungen.

Die CQC-Zertifizierung bietet eine zusätzliche Ebene der Qualitätsprüfung, die CQC TRACK-Komponenten von minderwertigen Alternativen aus dem Ersatzteilmarkt unterscheidet, denen eine unabhängige Zertifizierung durch Dritte fehlt.

7.3 Produktionsqualitätskontrollen

Jede Produktionscharge der Baugruppe 800305455 durchläuft mehrere Qualitätskontrollen:

Wareneingangsprüfung:

  • Chemische Zusammensetzungsanalyse aller Schmiederohlinge vor der Bearbeitung
  • Prüfung der mechanischen Eigenschaften (Zugfestigkeit, Streckgrenze, Dehnung, Härte)

Fertigungsbegleitende Dimensionsprüfung:

  • 100%ige Maßprüfung kritischer Merkmale, einschließlich Wellenzapfendurchmesser, Flanschhöhen, Flanschparallelität und Montagebohrungspositionen
  • Statistische Prozesskontrolle (SPC) zur Überwachung wichtiger Bearbeitungsvorgänge

Härteprüfung:

  • Stichprobenartige Überprüfung der Oberflächenhärte an induktionsgehärteten Bauteilen mit kalibrierten Rockwell-Härteprüfgeräten
  • Messung der Einsatzhärtungstiefe an zerstörend geprüften Proben in festgelegten Abständen
  • Kernhärteprüfung zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Wärmebehandlung

Prüfung der Siegelintegrität:

  • Jede montierte Walze wird, wie in Abschnitt 4.4 beschrieben, mit Schmierstoff befüllt und einer Druckdichtigkeitsprüfung unterzogen.
  • Prüfdruck und -dauer werden für jedes Gerät standardisiert und protokolliert.

Analyse von Montageeinläufen und -rückständen:

  • Die fertigen Baugruppen werden einem kontrollierten Einlauf auf Prüfvorrichtungen unterzogen.
  • Nach der Einlaufphase wird die Baugruppe gereinigt und der Abrieb auf Anzeichen innerer Verunreinigungen oder ungewöhnlichen Verschleiß untersucht.

Abschließende Sichtprüfung:

  • Alle fertigen Baugruppen werden einer abschließenden Sichtprüfung hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit, Beschichtungsintegrität und Etikettierungsgenauigkeit unterzogen.

7.4 Rückverfolgbarkeit

Die Produktionslosnummern werden auf jede Walzenbaugruppe gestempelt oder eingraviert. Diese Rückverfolgbarkeitscodes verknüpfen das fertige Bauteil mit der gesamten Fertigungsdokumentation, einschließlich:

  • Materialzertifikate und Berichte über chemische Analysen
  • Wärmebehandlungsprotokolle mit Temperatur- und Daueraufzeichnungen
  • Härteprüfprotokolle für jede Produktionscharge
  • Abschlussprüfungsberichte und Ergebnisse der Siegelprüfung

Für internationale Kunden, die Garantieansprüche, Fehleranalysen oder Compliance-Audits bearbeiten, bietet diese Rückverfolgbarkeit eine prüfbare Dokumentation, die bei Standardprodukten üblicherweise fehlt. Das Rückverfolgbarkeitssystem ermöglicht dem Hersteller zudem die Durchführung von Ursachenanalysen, falls sich ein Muster von Feldausfällen abzeichnet, und trägt so zu kontinuierlichen Verbesserungen im gesamten Produktionsprozess bei.

7.5 Leistungsansprüche – Verlängerte Nutzungsdauer

Branchenangaben des Herstellers belegen, dass die Fahrwerkskomponenten von CQC TRACK auf eine verlängerte Lebensdauer ausgelegt sind – bis zu 30 % länger als herkömmliche Ersatzteile. Diese Verbesserung ist auf die Kombination aus geschmiedetem legiertem Stahl, induktionsgehärtetem Einsatz, hochwertigen Gleitringdichtungen und strengen Qualitätskontrollen zurückzuführen, die die Anforderungen der Originalausrüstung übertreffen.

8. Vorteile der Lieferkette: Direkte Beschaffung ab Werk

8.1 Direkt vom Hersteller geliefertes Modell

Der Käufer arbeitet direkt mit CQC TRACK (Heli Machinery Manufacturing Co., Ltd.) zusammen – einem führenden Hersteller von Fahrwerkskomponenten und keinem Händler oder Vertriebsunternehmen. Das Kerngeschäft des Unternehmens umfasst Fahrwerksteile für Bagger und Bulldozer, darunter Laufrollen, Stützrollen, Kettenräder, Leitrollen, Kettenbaugruppen und Kettenplatten.

Dieses Direktliefermodell eliminiert mehrere Zwischenhändlerstufen:

  • Keine Händleraufschläge
  • Keine Handelsunternehmensprovisionen
  • Es fallen keine regionalen Importgebühren an.
  • Direkte Kommunikation zwischen dem Endnutzer und dem Fertigungstechnikteam

Das Ergebnis ist eine Kostenstruktur, die OEM-Qualität zu ODM-Preisen ermöglicht – eine Kombination, die über traditionelle Vertriebskanäle selten zu finden ist.

8.2 OEM- und ODM-Fertigungskapazität

Für Kunden mit speziellen Anforderungen, die über die Standardspezifikation 800305455 hinausgehen, bietet CQC TRACK OEM- und kundenspezifische Fertigungsdienstleistungen an. Käufer können Zeichnungen, technische Spezifikationen oder physische Muster bereitstellen, und das Entwicklungsteam fertigt die Komponenten gemäß diesen Anforderungen. Diese Leistungsfähigkeit ist insbesondere für Kunden relevant, die folgende Bereiche abdecken:

  • Modifizierte Maschinen mit nicht standardmäßigen Fahrwerkskonfigurationen
  • Spezielle Geometrien von Kettenlaufwerken erfordern kundenspezifische Rollenprofile
  • Besondere Materialanforderungen für extreme Betriebsbedingungen (z. B. hoher Abrieb, Salzwasserbelastung, extreme Kälte)
  • Großhändler, die eine Eigenmarken-Markenpräsenz für Fahrwerkskomponenten anstreben

Das Unternehmen verfügt über Ingenieurs- und Werkzeugressourcen für mehrere große Marken, darunter Komatsu, Caterpillar, Hitachi und Liebherr, und ermöglicht so anwendungsübergreifendes Engineering-Know-how.

8.3 Logistik und globale Exportkapazität

CQC TRACK hat Logistikpartnerschaften aufgebaut, die Lieferungen in wichtige globale Märkte unterstützen:

  • Nordamerika – Direkte Containerlieferungen über Häfen an der West- oder Ostküste
  • Europa – Seefracht nach Rotterdam, Hamburg oder Antwerpen mit Inlandverteilungsoptionen
  • Afrika – Lieferungen zu wichtigen Hafenumschlagplätzen in Südafrika, Nigeria, Kenia und Ghana
  • Südostasien – Expressversand nach Singapur, Jakarta, Bangkok und Manila
  • Naher Osten – Hub-Versand über Dubai und Jebel Ali

Die Lieferzeiten für Standardproduktionsmengen liegen üblicherweise zwischen 15 und 30 Tagen, abhängig von der aktuellen Produktionsplanung und der bestellten Konfiguration. Eilbestellungen können je nach Kapazität berücksichtigt werden.

8.4 Mengenrabatte und Liefervereinbarungen

Für Großabnehmer – darunter Gerätehändler, Flottenbetreiber und Teilevertriebe – bietet der Hersteller Folgendes an:

  • Gestaffelte Preisgestaltung basierend auf dem jährlichen Einkaufsvolumen
  • Laufende Lieferverträge mit garantierten Preisen und Lieferfenstern
  • Konsignationslagervereinbarungen für Großkunden
  • Programme zur lieferantengesteuerten Bestandsverwaltung (VMI) für qualifizierte Partner

Diese Regelungen ermöglichen eine planbare Lagerhaltung der Ersatzteile und reduzieren das im Sicherheitsbestand für kritische Fahrwerkskomponenten gebundene Betriebskapital.

9. Installation, Wartung und Lebensdauerüberlegungen

9.1 Erwartete Nutzungsdauer

Unter normalen Betriebsbedingungen im Erdbau und im allgemeinen Hochbau kann eine robuste Laufrolle dieser Klasse 3.000 bis 5.000 Betriebsstunden erreichen, bevor messbarer Verschleiß einen Austausch erforderlich macht. Unter anspruchsvollen Bedingungen, wie z. B. in Steinbrüchen mit hohem Gesteinsanteil, in abrasiven Umgebungen mit Siliziumdioxid oder auf gefrorenem Boden, beschleunigt sich der Verschleiß und die Austauschintervalle verkürzen sich. Maschinen, die hauptsächlich auf vorbereiteten Oberflächen (Asphalt, verdichteter Schotter, Beton) eingesetzt werden, können hingegen eine Lebensdauer von 6.000 Stunden oder mehr erreichen.

Laut Herstellerangaben sind die Komponenten von CQC TRACK auf eine lange Lebensdauer ausgelegt und weisen eine dokumentierte Leistung auf, die die von Standard-Ersatzteilen deutlich übertrifft.

9.2 Zustandsüberwachung und Austauschindikatoren

Das Wartungspersonal sollte die unteren Laufrollen regelmäßig, in der Regel alle 250 bis 500 Betriebsstunden, überprüfen. Wichtige Anzeichen für einen notwendigen Rollenwechsel sind:

  • Sichtbare Abflachungen auf der Lauffläche mit einer Tiefe von mehr als 5 mm. Diese Abflachungen deuten darauf hin, dass die Walze nicht mehr ordnungsgemäß rotiert und eher gleitet als rollt.
  • Gerissene oder gebrochene Flansche. Flanschbrüche entstehen typischerweise durch Stoßbelastung oder die Anhäufung von Ermüdungsrissen durch zyklische Seitenkräfte.
  • Seitliches Rollenspiel oder axiale Bewegung von mehr als 2 mm. Zu großes axiales Spiel deutet auf Verschleiß an Buchse oder Welle hin und ermöglicht eine Fehlausrichtung der Ketten.
  • Ölaustritt aus den Bereichen der schwimmenden Dichtungen, erkennbar an Nässe, Fettablagerungen oder Ölspritzmustern am Kettenrahmen.
  • Blockierte Drehung. Eine Rolle, die sich nicht frei dreht, wenn die Schiene vom Boden abgehoben wird – oder die während der Drehung schleifende Geräusche von sich gibt – hat einen Lagerschaden.

9.3 Installationsparameter

Die Baugruppe 800305455 ist für den direkten mechanischen Austausch mit dem Originalbauteil ausgelegt. Für den Einbau in den XE370CA ist Folgendes erforderlich:

  • Reinigung der Montageflächen des Schienenrahmens, um Ablagerungen und altes Dichtungsmaterial zu entfernen.
  • Überprüfung, ob die Wellenausrichtungsbohrungen frei von Beschädigungen oder Verformungen sind.
  • Die Sicherungsstifte werden gemäß den im XCMG-Maschinenwartungshandbuch dokumentierten Drehmomentvorgaben montiert.

Das richtige Anzugsmoment ist entscheidend; ein zu geringes Drehmoment kann zu axialen Bewegungen führen, die den Dichtungskontakt beeinträchtigen, während ein zu hohes Drehmoment den Montageflansch verformen oder das Wellenende beschädigen kann.

9.4 Richtlinien für Lagerung und Handhabung

Die unteren Laufrollen sollten vor dem Einbau trocken gelagert und idealerweise in dampfdichter Verpackung aufbewahrt werden, um Korrosion an den bearbeiteten Oberflächen zu vermeiden. Die Laufrolle sollte waagerecht auf einer ebenen Fläche gelagert werden; die Lagerung auf der Stirnseite kann die Dichtflächen beschädigen oder die Endabdeckung verformen.

Das Rollen oder Fallenlassen von Baugruppen birgt die Gefahr, die Flanschgeometrie oder die Dichtflächen zu beschädigen. Die Baugruppe sollte daher angehoben und nicht gerollt werden. Bei einer Lagerung von mehr als sechs Monaten sollte die Rolle regelmäßig (alle 30–60 Tage) gedreht werden, um das Schmiermittel gleichmäßig auf den Lagerflächen zu verteilen und lokale galvanische Korrosion zu verhindern, die auftreten kann, wenn die gesamte Buchsenlast statisch auf einem Bereich der Welle wirkt.

10. Zusammenfassung der technischen Spezifikationen

Parameter Spezifikation
OEM-Teilenummer 800305455
Komponententyp Untere Laufrollenbaugruppe / Untere Laufrolle
Host-Maschinenmodell XCMG XE370CA Hydraulikbagger
Maschinenbetriebsgewicht 36.600–38.500 kg (je nach Konfiguration)
Flanschkonfiguration Doppelflansch, integral geschmiedet
Walzenschalenmaterial Geschmiedeter mikrolegierter Borstahl (40MnB / 50Mn)
Wellenmaterial Vergüteter legierter Stahl (42CrMo-Klasse)
Lagertyp Sinterbronze-/Zinnbronze-Buchse, Presspassung, ölgerillt
Dichtungstyp Doppelt schwimmende Öldichtungen (Hochchromlegierung + O-Ring aus synthetischem Kautschuk)
Härte der Lauffläche HRC 52–58
Härtetiefe 8–12 mm (Hochleistungsausführung)
Kernhärte HRC 28–35 (Wälzkörper); ≥ HRC 30 (Welle)
Wellenoberflächenhärte HRC 48–55
Qualitätszertifizierungen ISO 9001:2015; CQC-Produktzertifizierung
Hersteller Heli Machinery Manufacturing Co., Ltd. (CQC TRACK)
Versorgungsmodell Direkt vom Hersteller (OEM-Qualität / ODM-Preis)
Globale Logistik Nordamerika, Europa, Afrika, Südostasien, Naher Osten
Lieferzeit (Standardmenge) 15–30 Tage
Nutzungsdauer (unter normalen Bedingungen) 3.000–5.000 Betriebsstunden

11. Schlussfolgerung

Die untere Laufrollenbaugruppe XCMG XE370CA 800305455 von CQC TRACK ist ein vollständig entwickeltes Fahrwerksersatzteil, das unter strenger Prozesskontrolle, mit fortschrittlichem metallurgischem Design und durch Direktbezug ab Werk kostengünstig gefertigt wird. Für Flottenmanager und Einkäufer, die ihre Ersatzteilstrategie für XCMG-Bagger optimieren möchten, bietet diese Baugruppe dokumentierte Leistungsmerkmale, die auf die 36,6-Tonnen-Maschinenplattform abgestimmt sind. Sie verfügt über eine tiefe induktive Oberflächenhärtung (8–12 mm), einen doppelten Dichtungsschutz gegen Verunreinigungen und eine zweistufige Qualitätssicherung durch die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 und die CQC-Produktzertifizierung.

Das Direktbezugsmodell des Herstellers bietet einen Lieferkettenvorteil gegenüber mehrstufigen Vertriebskanälen und unterstützt sowohl Einzelbestellungen von Ersatzteilen für einzelne Maschinen als auch die Lagerhaltung großer Stückzahlen für Händler. Mit etablierter Logistik nach Nordamerika, Europa, Afrika und Südostasien, umfassender OEM- und kundenspezifischer Fertigungskompetenz, wettbewerbsfähigen Lieferzeiten (15–30 Tage) und nachweislich verlängerter Lebensdauer (bis zu 30 % länger als Standard-Ersatzteile) positioniert CQC TRACK die Baugruppe 800305455 als technisch robuste und wirtschaftliche Alternative im Ersatzteilmarkt für Raupenbagger-Fahrwerke.

Für Beschaffungsanfragen, technische Spezifikationen oder kundenspezifische Fertigungsanforderungen steht Ihnen der Hersteller über die offiziellen CQC TRACK-Kanäle direkt zur Verfügung.


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